Der Wald ist ganz schön angepasst

Wald #23
HERBST 2016
COVERPHOTO:PRIVAT

"In der Natur passt man sich an, indem man sich spezialisiert, eine Nische besetzt – was Vielfalt nicht ausschliesst, sondern fördert."

Also grundsätzlich ist die Natur ja offen für alle. Jeder, der mag, findet hier seinen Platz. Eine Art, die sich gut anpasst, hat die besten Überlebenschancen und bleibt. Wenn sie das mit der Anpassung allerdings nicht auf die Reihe kriegt, bekommt sie ganz schnell Probleme mit der Evolution. Denn die sortiert schlecht Angepasste gnadenlos aus. Ja, so ist die Evolution.

Aber sich anpassen, das sollte hier erwähnt werden, ist in der Biologie etwas ganz anderes als das, was wir oft damit meinen. Es ist nämlich eigentlich eine tolle Sache. Denn Anpassung ist evolutionstechnisch gesehen ein Synonym für Adaption. Heißt: Tiere und Pflanzen bilden im Laufe der Evolution Merkmale aus, die es ihnen dauerhaft ermöglichen sollen, sich erfolgreich fortzupflanzen und ergo zu überleben. Und das wiederum heißt: In der Natur passt man sich an, indem man sich spezialisiert, eine Nische besetzt – was Vielfalt nicht ausschließt, sondern fördert.

So kommt es, dass Tiere und Pflanzen nur überleben, wenn sie nach ihrer Fasson leben, ihr ganz eigenes Ding machen. Okay, das klingt ein wenig romantisch. Aber ein bisschen verklärt werden wir das mit der Natur ja wohl noch sehen dürfen. Also: Am Ende kommen draußen alle irgendwie miteinander klar.

die Redaktion
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Dieses Mal im WALD...

Mensch und Natur

BEST-OF, wald #23

Wuff, wuff, peng

Sie verbringen viel Zeit zusammen, sind Kollegen und beste Freunde. Ihre Routinen haben sie aufeinander abgestimmt, sie verstehen sich, ohne ein Wort miteinander zu wechseln. Man sieht sie praktisch nie allein: Jäger und ihre Hunde.