Der Wald muss sich festhalten

Wald #33
FRÜHLING 2019
COVERPHOTO:Clara Berlinski

"Das Gute ist, dass der Wald nicht ganz auf sich alleine gestellt ist. Waldpflege und Durchforstung sorgen dafür, dass die starken Bäume genug Platz haben."

Es gibt Wälder, die haben es nicht so leicht wie andere. Ein Sturm ist nämlich nicht gleich ein Sturm und deswegen fegt er auch nicht überall gleich. Und auch wenn es ganz grundsätzlich gegen ein bisschen Wind nichts zu sagen gibt, weil bei so einer Frühlingsbrise, hach, da könnte man glatt vergessen, wie kalt die Luft gerade noch im Winter war, kann ein Sturm für unseren Wald eine große Challenge sein. Weil dann, wenn es richtig zur Sache geht, und das tut es, wenn die Windspitzen Richtung 150 km/h gehen, kann man eigentlich nur noch sagen: Bitte festhalten!

Auch bei den Bäumen gibt es Arten, die Stürme besser wegstecken als andere. Eine Fichte zu sein ist zum Beispiel nicht so toll, wenn der Sturm um die Ecke biegt, weil die Wurzeln nur etwa einen halben Meter in den Boden gehen. Als tiefwurzelnde Tanne oder Lärche steht man da schon etwas sicherer. Das Gute ist, dass der Wald trotzdem nicht ganz auf sich alleine gestellt ist. Waldpflege und Durchforstung sorgen dafür, dass die starken Bäume genug Platz haben. Und den brauchen sie auch. Nämlich nicht nur für sich selbst, sondern auch für die anderen Bäume rundherum. Denn wenn man so will, passt der Wald dann wieder auf sich selbst auf. Und zwar bei jedem Wetter.

die Redaktion
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Dieses Mal im WALD...